Am 19.12. 2011 habe ich meinen Siegfried-Teig nach der Anleitung auf der Dr. Oetker Seite angesetzt und seit dem gepflegt. Siegfried ist ein Weizensauerteig, den man im Kühlschrank aufbewahren kann. Ich habe verschiedenste Brote nach allen möglichen Rezepten gebacken.
Bei den ersten Backversuchen sollte man noch etwas mehr Hefe nehmen. Später ist der Siegfried "reifer" und man kann die Hefe deutlich reduzieren, bis fast ganz weg lassen. Das habe ich mich noch nicht getraut.
Mein letztes Brot war mein persönliches Highlight - das Weizenmischbrot 70/30 habe ich ganz nah an der Anleitung von Ketex gebacken.
Der hat einen absolut genialen Blog und eine wahnsinnige Rezeptsammlung.
Hier die Seite mit dem Rezept und der Anleitung, an die ich mich recht genau gehalten habe:
http://ketex.de/blog/?p=1188
Über die Art und Weise wie man Brotteig knetet und schleift, habe ich mich im Internet zuvor schlau gelesen.
Auch Ketex hat schöne Videos dazu gemacht.
Aber jetzt das Rezept mit Kurzanleitung:
Bereits am Tag vor dem Backen:
1) Statt den Sauerteig, wie Ketex ihn nimmt, habe ich meinen Siegfried frisch gefüttert und davon 200g für 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Da mein Wohnzimmer nachts sehr kalt ist, kam das ganze zusammen mit einem Körnerkissen in eine Styroporbox.
2) Vorteig
- 200 gr. Dinkelmehl Typ 630
- 200 gr. Wasser
- 2 gr. Frischhefe
Am Backtag (18 Stunden später)
3) Hauptteig
- Siegfriedteig
- Vorteig
- 100 gr. Roggenmehl 1150
- 270 gr. Dinkelmehl Typ 630
- 90 gr. Wasser (da der Siegfried sehr flüssig ist, braucht man weniger, als in Ketex' Rezept angegeben)
- 10 gr. Salz
- 8 gr. Frischhefe
- Alle Zutaten des Hauptteiges zu einem Teig kneten (bei mir waren es 5 Minuten mit Mixer und Knethaken).
- 20 Minuten Teigruhe.
- Teig nach Strech and Fold Methode falten
- 30 Minuten Ruhe
- Teig nach Strech and Fold Methode falten
- 30 Minuten Ruhe
- Teig kneten und länglich wirken. Ich habe ihn dann gleich in meine gefettete Brotform gelegt.
- 60 Minuten Ruhe
- inzwischen den Backofen auf 250 Grad vorheizen (Ober- Unterhitze)
- Brot einschieben und mit einer Blumenspritze kräftig auf die Ofenwände sprühen, um ordentlich Dampf zu bekommen
- Nach 15 Minuten den Dampf entweichen lassen und die Temperatur auf 200 Grad reduzieren.
- Weitere 40 Minuten backen.
Wenn man auf das Brot klopft, muss es hohl klingen, dann ist es gar.
Dieses Brot war mein erstes, das wirklich so schmeckt, als hätte ich es beim Bäcker geholt.
Es war aber auch das erste mal, dass ich auch mit Roggenmehl gebacken habe und dem Teig so viel Zeit zum Reifen gegeben habe! Ich habe es inzwischen ein 2. mal gebacken und es ist genauso gut gelungen.
Guten Appetit!


Hallo und danke für allerlei süßes ;-)
AntwortenLöschenich musste erst mal hier anhalten - umschauen und ich finde deine Post nebst Bilder wirklich ganz toll gemacht – einfach perfekt! Ich danke dir für so viel Mühe und so lasse ich doch auch gleich mal liebe Grüße da und über einen Gegenbesuch würde ich mich natürlich auch sehr freuen ;-)
Nun haben wir schon Mitte Februar und die Faschingsfreunde kommen jetzt voll auf ihre Kosten. Allmählich scheint auch der Winter an Kraft zu verlieren, worüber wir sicher nicht böse sind, gelle.
Ich wünsche Dir ein schönes und gemütliches Wochenende mit glücklichen Stunden und einen guten Start in die neue Woche.
Ganz liebe Grüße und einen Hauch Frühlings Luft schicke ich mit VON HERZEN ♥
Danke für das tolle Rezeot und den Links..
AntwortenLöschenDas sieht wirklich so lecker aus und es gibt nichts schöneres wie ein selbstgebackenenes Brot..
Ich wüsnche dir ein schönes Wochenende!
Lieben Gruss Elke
Hallo Laura,
AntwortenLöschenmöchtest du uns jetzt alle locken *hihi* neeeeeee ich gehe doch weiter zum Bäcker bevor mich jemand mit meinem Steinbrot erschlagen kann ; o))))
LG Mela
Oh je, das hört sich aber sehr aufwendig an! Danke für das Rezept!
AntwortenLöschenLG Sabine
Vielen Dank Laura für die Mühe, die Du Dir mit diesem Post gemacht hast! Jetzt gibt es eigentlich fast keine Ausrede mehr.....
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Pia
Sieht gut aus, das Brot. Werde ich auf jeden Fall mal probieren. Ich war früher schon immer von dem Herrmann-Teig begeistert...nun was Neues! Vielen Dank für das Rezept!!!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
PuNo / Monika
Hallo Monika,
Löschenwillkommen auf meinem Blog.
Bitte denk daran, dass der Herrmann meist eine süßere Variante vom Siegfried ist (mehr Zucker).
Meinen Siegfried füttere ich außerdem mit Wasser und nicht mit Milch.
Die Anleitung bei www.oetker.de ist wirklich gut.
Viel Spaß und guten Appetit!
Grüßle
Laura